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Inklusion und

Heilpädagogisches Reiten

Wie werde ich Farmkind?

Um neuen Farmkindern, insbesondere jüngeren Schulkindern, den Einstieg in die Jugendfarm zu erleichtern, bieten wir regelmäßig Einführungsgruppen (siehe Flyer Jahrestermine) an.

Hier lernen die Kinder in Begleitung „ihres“ Betreuers die Farmregeln, das Gelände, den Ablauf eines Nachmittags und die anderen Betreuer kennen.


Ältere Schulkinder kommen gemeinsam mit ihren Freunden die schon Farmkinder sind oder aus Eigeninteresse einfach vorbei.
 

Oder Eltern begleiten ihre Kinder nachmittags auf die Jugendfarm, bleiben selbst im Hintergrund und das Kind beginnt schrittweise, sich die Farm zu erobern.

Die aktuellen Termine für Einführungsgruppen entnehmen Sie bitte der Elsentaler Terminvorschau.

 
 

Zielgruppe

Kinder zwischen 7 und 13 Jahren sind unsere Kernzielgruppe.
Größere Kinder und Jugendliche nehmen in der Farmgemeinschaft eine besondere Rolle ein und sind uns als Helfer willkommen.


Für Kinder unter 7 Jahren stehen wir nach Absprache mit den Eltern zur Verfügung.

Kinder mit Förderbedarf kommen im Rahmen des Schulunterrichts oder nach Absprache auf die Farm.


Kinder unter 3 Jahren können in Begleitung eines Elternteils an der Minifarm teilnehmen.

Weitere Angebote sind unsere Naturspielgruppe für 2-jährige Kinder und der Naturkindergarten für 3-6 Jährige.

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Kosten und Versicherung

Der Besuch der Jugendfarm ist kostenfrei.
Ein einmaliger Betrag von derzeit
5 Euro im Kalenderjahr zur Deckung unserer Versicherungskosten wird bei der Anmeldung erhoben.


Bei Unfällen und Verletzungen sind die Kinder über ihre Eltern krankenversichert.
Um unsere laufenden Kosten zu decken sind wir auf
Spenden angewiesen.


Für besondere Gruppenangebote wie Reitgruppen und Ferienbetreuung werden Unkostenbeiträge erhoben.

 
 

Aufsichtspflicht

Die Jugendfarm ist eine Einrichtung der Offenen Kinder- und Jugendarbeit. Wir gehen davon aus, dass die Kinder in Absprache mit ihren Eltern auf der Farm sind und das Gelände auch jederzeit verlassen dürfen. Es besteht in diesem Sinne keine Aufsichtspflicht.

 

Die Jugendfarm übernimmt die Aufsichtspflicht in festen Betreuungsangeboten: Mittagstisch bis 14:30 Uhr, Verlässliche Grundschule bis 14 Uhr und Waldheim von 8:30 – 17:30 Uhr.

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Hühner, Kaninchen, Schafe, Ziegen

"Im Zusammenhang mit der Jugendfarm, hat uns das, was wir hier beobachten, gelehrt, dass der natürliche Egoismus ein bisschen vergessen werden kann, wenn ein Kind die Gelegenheit hat, Fürsorge für andere, hilflose Wesen, was die Tiere ja sind, zu üben.“ (Thyra Boehm)

Die Farmkinder helfen beim Misten, sie bringen die Tiere zur Weide, füttern sie mit Salat, Karotten, Löwenzahn und leckeren Zweigen, abends mit Gras, Heu und Wasser. Die Tiere sind nicht angebunden, sie laufen weg, wenn wir uns nicht achtsam verhalten. Im vorsichtigen, abwartenden Umgang mit ihnen lernen die Kinder, wie man mit Tieren Freundschaft schließen kann ohne dass diese verängstigt werden.

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Werkstatt, Wasser, Wald und Farmgarten

Die Werkstatt wird fast täglich betreut. Die Kinder kommen mit ihren Wünschen, was sie heute bauen wollen und die Betreuer unterstützen sie dabei.

Am Bach einen Staudamm bauen, den steilen Hang im Wald erklimmen oder eine Waldhütte bauen: nicht nur für Jungs eine Herausforderung und gerne genutzte Spielmöglichkeit.

Im Farmgarten legen die Kinder eigene Beete an, helfen beim Säen, Pflanzen, Hegen und Pflegen und freuen sich an der Ernte.

Tiere, spielen und

viel mehr

Rund um den Feuerplatz

Der Feuerplatz ist das Zentrum der Farm.
Fast täglich brennt das große Feuer. Hier wird Stockbrot gebacken und gekocht.

Gegen 15 Uhr ruft die Glocke zur Kinderbesprechung und die offenen Angebote werden vorgestellt: Töpfern, Filzen, Malen, Bänder flechten, Brötchenteig kneten, Futter für die Tiere richten oder Seilspringen und Diabolo spielen.

Am Feuerplatz sind die Farmbetreuer zu finden, die jederzeit Ansprechpartner für Kinder und Erwachsene sind.

 
 

Seit 50 Jahren wird im Elsental inklusiv gearbeitet. Von Beginn an war es ein Anliegen, alle Kinder an dem Spaß auf der Jugendfarm teilhaben zu lassen. Groß oder klein, schnell oder langsam, Junge oder Mädchen, deutsch oder nicht deutsch, mit oder ohne Behinderung, scheu oder vorlaut: alle benötigen von den Betreuern mehr oder weniger Unterstützung, um sich in der Farmgemeinschaft zurecht zu finden und um ihren Interessen nachgehen zu können.

Im Alltag ist es wichtig zu erkennen, welche Kinder welche Unterstützung benötigen. Kinder mit Behinderungen haben in der Regel einen größeren Unterstützungsbedarf, den wir ihnen gerne so gut als möglich geben. Oft ist eine Inklusionskraft dabei eine große Hilfe.

Auf der Jugendfarm arbeiten Fachkräfte für Heil-pädagogisches Reiten. Es kommen regelmäßig Förderschulen im Rahmen des Schulunterrichts vormittags zu uns auf die Farm. Nachmittags gibt es verschiedene Inklusionsgruppen und einzelne Kinder mit Förderbedarf, die im Elsental erfüllte Freizeit erleben können.

Diese Broschüre umfasst 40 Seiten und gibt einen Einblick in unsere pädagogischen Überlegungen zum Thema Inklusion. Schwerpunkte sind Angebotsformen die sich als inklusiv bewährt haben mit und ohne Pferde.

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Unsere Kooperationspartner

  • Michael Bauer Schule

  • Karl Schubert Schule

  • Lehenschule

  • FELS (Familen entlastender Service) des Behindertenzentrums bhz Stuttgart, insbesondere bei Ferienprojekten