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Frühling im Farmgarten!

Zur Zeit ist es ein purer Genuss, durch den Garten zu laufen. Überall sprießt es grün aus dem Boden, einige Pflanzen blühen bereits in bunten Farben und es gibt sehr viel zu tun!

Einige der blühenden Pflanzen kennt ihr ja bereits aus den Pflanzenquiz, deswegen zeigen wir euch heute alles, was wir einsäen und einpflanzen:

Hier seht ihr Nina und Güli, wie sie in der Sonne sitzen und verschiedene Samen in die Erde setzen. Darunter sind Kürbis, Mais, Rucola, Salate, Karotten, Fenchel, Gurken und noch vieles mehr.

Das scheint ihnen richtig Spaß zu machen!

Bis die ersten jungen Pflänzchen dann aus der Erde schauen, dauert es unterschiedlich lange. Manche brauchen nur vier bis fünf Tage, andere ein bis zwei Wochen.

Der Mais, den ihr auf den Bildern sehen könnt, heißt “Roter Popp-Mais”.

Wenn ich an das Popcorn denke, das wir im Sommer daraus machen können, läuft mir schon das Wasser im Mund zusammen…


Wir haben ein kleines Experiment gestartet!

Zwei Arten, wie man Kartoffeln einpflanzen kann...

Im oben im Bild wurde die Erde umgegraben und angehäuft. Dämme nennt man diese Erdhaufen. Die Kartoffeln werden in die Erde gesetzt und das Ganze mit Heu, Stroh oder Holzschnitzel bedeckt. Das macht man, damit die Erde darunter schön feucht bleibt und nicht von der Sonne ausgetrocknet wird. Außerdem kommen so Pflanzen, die wir nicht haben wollen, schlechter bis an die Oberfläche, weil sie weniger Licht abbekommen. Das nennt man Mulchen.


Im unten im Bild wurde die Erde in Ruhe gelassen und nicht umgegraben. Stattdessen wurde eine große Fläche mit Pappe gemulcht und die Kartoffeln einfach auf die Pappe gelegt. Damit sie ein bisschen schneller wachsen, wurde jede Kartoffel von ein bisschen Komposterde umhüllt. Auf die Häufchen legten wir noch eine ordentliche Portion Mist.

Danach wurde alles mit einer dicken Schicht Stroh oder Heu bedeckt, damit alles feucht bleibt und die Kartoffeln nicht am Licht liegen. Wenn alles gut geht, dann graben sich die Kartoffelpflanzen nach und nach durch die Pappe in die Erde und auch die Schicht Stroh wird langsam von mikroskopisch kleinen Tieren zersetzt und in Erde umgewandelt. Dadurch, dass wir beide Arten, Kartoffeln zu pflanzen, ausprobieren, können wir im späten Sommer die Ernte vergleichen und schauen, welche Methode am meisten Ertrag bringt.


Welche Methode wir mehr mögen, ist auf jeden Fall klar. Pappe auslegen und Heu streuen ist nicht nur super einfach, sondern macht auch noch Spaß!





Wenn ihr daheim einen Garten habt, könnt ihr dieses Experiment gerne nachmachen und selbst testen, wie viele Kartoffeln ihr in ein paar Monaten ernten könnt. Selbst wenn ihr keinen Garten habt, könnt ihr eine keimende Kartoffel in einen Topf voll Erde stecken und regelmäßig gießen. Das funktioniert auch sehr gut!

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